Geschichte

Das Pfadidörfli Fallentürli ist seit über 25 Jahren das Zuhause der Pfadi Arbor Felix. Der 1992 gegründete Verein Pfadiheim Arbon hat die Planung und den Bau der drei Pfadiheime während Jahren begleitet. Seit der Fertigstellung kümmert sich der Verein um den Unterhalt und die Vermietung. 

Der Samstagnachmittag vom 23. April 1994 war ein wichtiger Tag: Bei tollem Wetter und guter Stimmung wurde damals mit dem symbolischen Spatenstich der Grundstein für unser Pfadidörfli gelegt. Bis dahin hatten die speziell für dieses Projekt gegründete Baukommission, die Leiter und die Pfader aber alle Hände voll zu tun: Um die neuen Häuser zu finanzieren, zeichneten Eltern und Freunde der Pfadi Anteilsscheine, es wurden tausende von Franken gesponsert, Material und Inventar geschenkt und viel Fronarbeit geleistet. Doch weshalb wurde damals überhaupt so viel Aufwand für neue Pfadiheime betrieben? Mit zunehmenden Mitgliederzahlen stiegen im Jahr 1990 auch die räumlichen Bedürfnisse der 1931 gegründeten Pfadi-Abteilung. 

 

Ursprünglich 5 Pfadiheime geplant

Das bisherige Pfadiheim in der Arboner Bleiche sollte durch 5 neue Einzelbauten im Fallentürli ersetzt werden. Damals zählte der Pfadi-Verein ca. 200 Mitglieder. Aufgrund einer Einsprache wegen der Höhe der geplanten Gebäude wurden schlussendlich 3 Heime realisiert, was aus heutiger Sicht völlig ausreichend ist.


Die beiden ersten Heime und damit die 1. Bauetappe konnten noch im selben Jahr wie der Spatentisch (1994) fertiggestellt und eingeweiht werden: Mit einem vielseitigen Unterhaltungsprogramm mit Theater, Horror-Quizshow, Pantomime und Sketches feierten Arbeiter, Gönner, Eltern, Ehemalige und Aktive das neue Pfadi-Zuhause. Das heutige Leiter- und Materialheim wurde dann übrigens erst 3 Jahre später (1997) in einer 2. Bauetappe errichtet. Am 20. September 1997 erreichte das Pfadidörfli Fallentürli mit der Einweihung des dritten Hauses seinen heutigen Zustand.

Ein Werk der Solidarität mit viel Eigenleistung
Zustand. Die Zeitung titelte damals richtig, dass «etwas Gutes» entstanden und «ein Werk der Solidarität» eingeweiht worden ist. Wie aus dem Baubeschrieb zu entnehmen ist, war die Grundidee, dass die aktiven Pfader möglichst viel beim Bau mithelfen, damit die Kosten dank hohem Eigenleistungsanteil niedrig gehalten werden können. Deshalb wurden die Konstruktionen sowie alle gewählten Materialien so ausgewählt, dass auch die Pfader und Erwachsenen – unter fachlicher Leitung – einen grossen eigenen Beitrag für dieses Projekt leisten konnten.

 

Eine Bedingung für die grosszügige Unterstützung des Lotteriefonds (Sfr. 100'000.-) war, dass das Pfadidörfli auch anderen Organisationen zur Verfügung steht. Dies ist auch heute noch möglich, das Mietheim kann auch für private Zwecke gemietet werden.

 

Zuhause der Pfadi

Entstanden ist das Pfadidörfli als Gemeinschaftswerk, das sich die Pfadi heute nicht mehr wegdenken kann. Als Ausgangspunkt der aktiven Pfadi ist es die Grundlage für die wertvolle Jugendarbeit der Pfadi, die jeden Samstag für spannende Abenteuer in der Natur und für strahlende Kinderaugen sorgt.

Meilensteine

  • 30. Juni 1992: 1. Sitzung 

  • 25. September 1992: Gründerversammlung

  • 10. November 1992: Übergabe der Baueingabe für die Verschiebung des alten Heimes

  • 7. Januar 1993: Erteilung der Baubewilligung des Provisoriums

  • 14. April 1993: Unterzeichnung Pachtvertrag 

  • 29. Juli 1993: Einreichung der Baubewilligung für das neue Pfadidörfli

  • 23. April 1994: Spatenstich für 1. Bauetappe (2 Häuser)

  • 16. September 1995: Übergabe der ersten 2 Häuser an die Pfadi

  • 20. September 1997: Übergabe des 3. Hauses an die Pfadi (2. Bauetappe)

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